Das Britische Museum Der Stein von Rosette
Eine der größten Sensationen des britischen Museums ist der berühmte "Stein von Rosette".
Es handelt sich dabei um ein etwa tischgroßes Stück aus poliertem schwarzem Basalt.
Seine Besonderheit liegt in der Beschriftung. Auf dieser Basalttafel befindet sich der gleiche Text in drei verschiedenen Sprachen - in griechischer und demotischer Schrift sowie in den altägyptischen Hieroglyphen.
Die Entzifferung dieser Schriftzeichen gelang im Jahre 1822 mit Hilfe jenes "Steins von Rosette".
Der Stein selbst wurde bereits 1799 von einem Soldaten der napoleonischen Armee im Nildelta nahe der Ortschaft Rosette gefunden.
Er meldete den Fund seinem Vorgesetzten, welcher die Nachricht wiederum weitergab. Dies setzte sich fort, bis ein General sich den Stein ansah und seinen Wert erkannte.
Die Sensation war perfekt. Dennoch dauerte es noch mehr als zwei Jahrzehnte, bis die Entschlüsselung der Hieroglyphen gelang.
Ursprünglich ging man davon aus, daß es sich bei diesen Schriftzeichen um eine Bilderschrift handelte.
Erst F.J. Champollion erkannte ihren wahren Charakter als Konsonantenschrift, bei der die Selbstlaute vom Lesenden selbständig ergänzt werden mußten.
Damit war das Geheimnis der Hieroglyphen gelüftet - und infolge dessen viele andere Rätsel des alten Ägyptens.
|