Beide Gebäudekomplexe wurden im September des Jahres 1692 von französischen Truppen im Verlauf des pfälzischen Erbfolgekrieges geplündert und anschließend in Brand gesteckt. In den folgenden Jahren dienten die Reste der Bauwerke als Steinbruch. Ihr heutiges Aussehen erhielten die Ruinen während umfangreicher Restaurierungsarbeiten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die eindrucksvollen Mauern der spätgotischen Klosteranlage und des herzoglichen Jagdschlosses lassen die ursprüngliche Pracht dieser Bauten noch in unserer Zeit erahnen.
Auf dem Gebiet des einstigen Klosters befinden sich außerdem die vom Brand verschont gebliebene Marienkapelle aus dem frühen 16. Jahrhundert sowie der Klostergarten mit zahlreichen einheimischen Heilkräutern. Das ehemalige Kloster ist heute auch ein Ort der Kultur. Jedes Jahr kommen in den Sommermonaten mehrere tausend Menschen zu den verschiedenen Bühnen- und Konzertaufführungen.
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